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20. Ausgabe - Zeit(ung) für Kinder

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Erscheinungsdatum: 11/2020

Elterntipps gegen

Elterntipps gegen Langeweile Sport im Unbezahlbarland „Unsere Kinder haben verschiedene Spielsachen, welche wir von Zeit zu Zeit auch mal wegräumen und dann bei Aufkommen von Langeweile auch mal wieder hervorräumen. Ansonsten sind wir viel draußen in der Natur oder in unserem Garten, da gibt es immer etwas oder jemanden zu entdecken.“ Lysann H., Görlitz 2 Kinder – 2 und 1 Jahr(e) „Bei zum Glück selten aufkommender Langeweile lenke ich Victorias Aufmerksamkeit auf die Geräusche, die uns umgeben. Bei Interesse suchen wir dann die Quelle oder diskutieren, was es sein könnte.“ Fanny M., Zittau 1 Kind – 4 Jahre „Langeweile gibt es in diesem Alter nicht wirklich. Es ist einfach alles interessant und muss erforscht werden.“ Michael G., Görlitz 1 Kind – 1 Jahr „Mir ist so langweilig“ , höre ich oft unsere Große sagen. Aber eigentlich macht es nur kurz etwas Mühe, zum Beispiel die Inlineskates oder das Fahrrad aus dem Schuppen zu holen und schon ist die Langeweile vorbei. Wir spielen auch liebend gern Federball, mit kindgerechten Regeln natürlich. Den Kindern fällt dann doch immer etwas ein.“ Yvonne H., Oderwitz 3 Kinder – 7, 3 und 1 Jahr(e) „Kinder müssen sich auch mal langweilen. Ich mache dann auch mal zusammen Ordnung im Kinderzimmer. Die Kinder finden dabei wieder so viele tolle Dinge zum Spielen, schon ist die Langeweile vergessen.“ Maren L., Eibau 4 Kinder – 13, 10, 6 und 3 Jahre „Das Kind einfach auch mal allein mit der Langeweile zurechtkommen lassen.“ Daniela H., Görlitz 3 Kinder – 9, 5 und 1 Jahr(e) Gegen Langeweile – der Familienzeit-Kalender In separaten Ausgaben in den Regionen Weißwasser/Niesky, Görlitz und Löbau/Zittau steht er Familien für die Planung einer interessanten und unterhaltsamen Freizeitgestaltung zur Verfügung. Ihr findet den Familienzeit-Kalender in Kitas, öffentlichen Einrichtungen, in Vereinen sowie Kinder- und Jugendtreffs. Online ist er ebenfalls abrufbar unter fzk.landkreis.gr B ei uns im Unbezahlbarland gibt es viel Platz zum Spielen und Toben vor der Haustür. Noch mehr Spaß kann es machen, wenn Kinder gemeinsam mit anderen regelmäßig in einem Verein Sport treiben. Wie finden die kleinen Sportler den passenden Verein und welche Erfahrungen machen sie beim Training? Mehr dazu gibt es auf dieser Seite. Der richtige Sport für Ihre Kinder Der Drang zur Bewegung schlummert in vielen Kindern. Es ist ihnen ein tiefes Bedürfnis zu laufen, zu spielen, zu toben und mit anderen Kindern aktiv zu sein. Die Freude daran kann hervorragend genutzt werden, um Kinder im Kindergartenalter zum regelmäßigen Sporttreiben zu bewegen. „Als erstes sollten Eltern herausfinden, welche Sportart die Kinder gern ausüben wollen“, empfiehlt Marko Weber-Schönherr. „Die Auswahl dafür ist groß“, freut sich der Geschäftsführer des Oberlausitzer Kreissportbundes (OKSB). Der Dachverband betreut im Landkreis 350 Vereine mit insgesamt circa 41.000 Mitgliedern. 12.000 davon sind Kinder und Jugendliche. Für den Einstieg in den regelmäßigen Trainingsbetrieb empfiehlt sich die Wahl eines Sportvereins in Wohnortnähe. Auf der Website des Kreissportbundes können alle Vereine nach Ort und Sportart selektiert werden. Auch die Broschüre „Komm in den Sportverein“ liefert einen umfassenden Überblick zu Vereinen in der Nähe. „Es empfiehlt sich, vorher anzufragen, wann das Kind zum Probetraining kommen kann“, rät Marko Weber-Schönherr. Sportarten wie Schwimmen, Tanzen oder Turnen können schon von kleinen Kindern gut trainiert werden. Andere Sportarten wie Volleyball, Gewichtheben oder Handball erfordern bereits andere körperliche Voraussetzungen. Mit dem Sporttreiben kann jedoch auch in diesen Vereinen bereits begonnen werden. „Je jünger das Kind, umso weniger sportartspezifisch ist das Training“, erläutert Marko Weber-Schönherr. „Das Training liefert die Grundlagen für Ausdauer, Geschicklichkeit und allgemeine Fitness und schafft einen schrittweisen Einstieg in die jeweilige Sportart.“ Mira, 6 Jahre aus Görlitz Eigentlich wollte ich ja Ballett tanzen. Doch Mama hat gesagt, Gewichtheben ist besser für mich. Mir gefällt der Sport sehr gut. Da kann ich stark werden und viele Muskeln bekommen. Wir laufen und springen viel. Unser Trainer bringt uns ganz viel bei. Wir lernen, wie schwer die Hanteln sind. Ich kann schon fünf Kilo heben. Bald will ich das schwerste Gewicht hochheben können. Da muss ich aber noch viel üben. Mein Bruder war auch Gewichtheber. Mädchen können das auch. Das will ich allen zeigen. Ich habe mal bei den großen Gewichthebern zugesehen. Wenn die Gewichte wieder auf den Boden knallen, ist es total laut. Wir üben jetzt schon, die Stangen an den Hals zu halten. Das ist anstrengend. Manchmal ist uns auch warm und wir schwitzen. Da müssen wir in der Pause viel trinken. Ich mag die anderen Kinder hier. Wir sind alle Freunde. Felix, 6 Jahre aus Görlitz Ich mag es, rumzutoben und zu rennen. Mit Mama und Papa fahren wir manchmal mit dem Fahrrad an den Berzdorfer See. Deshalb wollte ich unbedingt richtig Sport machen. Mein großer Bruder spielt Fußball. Das macht mir aber keinen Spaß. Ich habe mal die Gewichtheber gesehen. Die haben total viele Muskeln. So möchte ich mal sein. Deshalb übe ich jetzt schon ganz viel. Zweimal in der Woche gehe ich zum Training. Unser Trainer ist cool. Wir üben oft mit den Hanteln. Es gibt viele Übungen mit den Armen und wir spielen viel. Mit den anderen Kindern verstehe ich mich gut. Hier macht es mir viel Spaß. Ingo Goschütz, 10 Daniel Wiesner, Landkreis Görlitz, Jugendamt Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz Ingo Goschütz mbH 11